Marcus aus der 10.1

Heute habe ich erfahren, dass einer meiner liebsten Klassenkameraden gestorben ist.

Eigentlich müsste ich jetzt weiter meine Umzugskartons packen, stattdessen sitze ich auf dem Sofa, das Notebook auf den Knien. Schlucken fällt mir schwer und die Zeilen verschwimmen.

In den letzten Jahren habe ich mehrfach darüber nachgedacht, Marcus zu interviewen und das Gespräch hier zu bloggen. Gedacht, aber nicht getan. Jetzt bereue ich es. Er hätte bestimmt mitgemacht, denn er wollte anderen etwas auf den Weg geben, uns allen zeigen, was wirklich wichtig ist im Leben. Deshalb möchte ich Euch von Marcus erzählen.

Als Teenager war Marcus extrem schüchtern. Sehr zurückhaltend, aber lächelnd. Ein langer, schlanker, blonder und sehr schweigsamer Kerl, dessen Mund meist ein Grinsen umspielte.

Einige Jahre nach dem Schulabschluss, betrat ich die Königsbacher Brauerei, um meine alten Schulfreunde aus der 10.1 zu treffen. Als ich auf den für uns reservierten Tisch zuging, saß dort ein kahlköpfiger Mann. Sein Alter ließ sich auf die Entfernung schwer einschätzen, doch ich war mir sicher, ihn nicht zu kennen. Er schien anderer Meinung zu sein, denn beim Anblick von meiner Freundin und mir, sprang er auf und winkte uns zu. Ich wunderte mich. Wer konnte das sein? Dann lächelte er.

Dieses Lächeln, das konnte nur Marcus sein. Was war geschehen? Wir begrüßten einander und setzen uns an den Tisch. Marcus sah nicht aus wie Marcus und verhielt sich auch nicht so. Der verschlossene Junge von damals saß als extrovertierter, vor Energie sprühender Mann zwischen uns. Er strahlte pure Lebensfreude aus, erzählte Witze – und er erzählte von seinem Leben. Nie zuvor hatten wir ihn so gesehen. Redselig und locker. Marcus hatte sich verändert. Er lächelte nicht nur, sondern lachte und ging aus sich hinaus. Das fiel uns allen auf. Wir sprachen offen darüber. „Naja, wenn man mit Mitte zwanzig bereits geschieden ist und einen Gehirntumor hatte ….“, begann er.

Diesmal waren wir diejenigen, die still dasaßen und zuhörten. Marcus hatte viel durchgemacht und scheinbar an Lebensenergie gewonnen. Es erschien nahezu paradox. Ich bewunderte ihn. „Die Ärzte sagten mir damals, ich hätte etwa 8 % Überlebenschancen“, erzählte er lachend und ich musste an das letzte MRT von meinem Schädel denken und wie groß meine Angst vor dem Ergebnis gewesen war. Ich hatte Glück gehabt und mir vorgenommen, auf die Bremse zu treten, mein Leben ein wenig umzukrempeln. Nichts davon hielt ich ein. Alte Verhaltensmuster sind schwer abzulegen. Doch da saß nun jemand neben mir, der all das Schreckliche tatsächlich am eigenen Leib erfahren hatte. OP, Chemo – alles. Und in all dem Schlimmen hatte Marcus seine zweite Ehefrau kennengelernt, von der er uns voller Freude erzählte. „Wisst ihr, ich hatte Krebs und ihr Sohn hatte Krebs, da sind wir uns in der Klinik begegnet. Und glaubt mir, man kann von Kindern so vieles lernen!“ Er lächelte von einem Ohr zum anderen. „Die Kinder machen ´ne Chemo durch, haben mit Nebenwirkungen zu kämpfen, aber düsen voller Spaß und Inbrunst auf den Bobby-Cars durch die Gänge!“ Er sprach beschwingt, berichtete Ernsthaftes, strahlte aber permanent pure Lebensfreude aus. Ich weiß, dass ich nicht die einzige war, die ihn am liebsten umarmt hätte.

Ein oder zwei Jahre später trafen wir uns wieder. Klassentreffen Nr. 2. An dem Abend saß ich nicht so lange mit am Tisch, sondern wechselte den Raum und leistete den Rauchern Gesellschaft. Die langweiligen Gespräche über familiäre Details, Angebereien usw. hatten mich (Nichtraucherin) in die Raucherecke verjagt. Dort wurde ehrlicher über das Leben gesprochen. Umso erfreuter war ich, als mich Marcus, mit dem ich nicht viel hatte sprechen können, fragte, ob ich ihn nach Hause fahren könne. Ich musste ohnehin in diese Richtung, das passte. Im Auto unterhielten wir uns über das Leben und er erklärte, dass Menschen sich viel zu sehr auf Unwichtigkeiten konzentrieren, Materielles zum Beispiel. „Sich Zeit nehmen, für einander da sein – das ist wichtig“, sagte er. Am liebsten hätte er sich jedes Jahr mit der alten Klasse getroffen. Auch wenn nicht viele kamen, lohnte es sich seiner Ansicht nach. Einander wiedersehen, miteinander sprechen – er wusste das zu schätzen.

Marcus machte sich viele Gedanken um gesellschaftliche Verantwortung und alles Schlimme, das sich die Menschheit selbst antut. Er wollte anderen helfen, manche wachrütteln oder einfach informieren. Das zeigten auch seine Facebook-Postings. Vorgestern war er dort noch aktiv, gestern postete jemand anderer eine Kerze an seine Pinnwand und heute erfuhr ich von seinem Tod.

Wir sind mehrere Leute aus der alten Klasse, die jetzt an dich denken und es nicht fassen können, Marcus. Es tut mir leid, dass es keine weiteren Klassentreffen gegeben hat. Wir haben es leider nicht auf die Reihe bekommen. Vermutlich würde dir jetzt ein lustiger Spruch einfallen, über den wir alle gemeinsam lachen würden. Wir werden dich nicht vergessen.

Verrückter Samstag

22. Juli 2017Stell Dir vor, Du wachst auf, gehts raus und alles läuft irgendwie seltsam. So war mein Samstag. Ein Tag voller Müll, Wiederholungen, einer eigensinnigen Kasse und einem Wunder.

Am frühen Morgen … nein … Später als sonst aufgewacht, eine Kleinigkeit gefrühstückt und samt der Familie ins Auto gestiegen, um Sachen zu erledigen…. Ja, damit fing alles an. Aktuell haben wir aufgrund von Renovierungsvorbereitungen samstags mehr zu tun, als der Tag Stunden hat, daher überlegten wir uns genau, in welcher Reihenfolge wir die Dinge erledigen würden. Da wir unter anderem ein Beratungsgespräch bei der Telekom vor uns hatten, lautete unser Ziel: Möglichst viel möglichst schnell hinter uns bringen und dann das Wochenende genießen. Yay!

Papiermania

Nun war das mit dem „Yay!“ gar nicht einfach zu erreichen. Denn wir scheiterten bereits an Punkt A unserer Tagesordnung. Auf dem Weg zur Telekom wollten wir „nur mal schnell“ das Altpapier entsorgen. Zu unserer großen Überraschung waren die wenige Tage zuvor geleerten Container voll. Aus den Öffnungen standen Kartons und Zeitungen hervor. Doch nicht nur das. Auch um die ohnehin großen Container stapelten sich Altpapierberge. Eine regelrechte Müllhalde war das. Woher kam das alles? Warum hatten die Leute derart viel Papier? Leben wir nicht in digitalen Zeiten? Ich meine, Klopapier war das nicht. Müssten wir uns nicht mal Gedanken darüber machen, ob derartige Altpapierberge nicht eventuell vermeidbar sein könnten? Nur nebenbei: Wir fuhren in einen anderen Stadtteil und zwar in eine Gegend, in der es mehr Geschäfte als Wohnungen gibt. Dort stellten wir jedoch die gleiche Situation fest. Kurz: Schon zwei Tage nach der Leerung, sind überall sämtliche Behälter voll. Dabei kann (fast) jeder sein Altpapier am Abholtag vor dem Haus deponieren, damit es abgeholt wird. Wahnsinn.

Alles Magenta oder was?

Nach der Müll-Manie statteten wir der Telekom einen Besuch ab und ließen uns über einen möglichen Festnetzanschluss informieren. Mit unserem aktuellen Anbieter sind wir nicht zufrieden. Es ist folglich die Suche nach dem kleineren Übel, Ihr versteht mich sicher. Überraschung: Der Mitarbeiter war sehr freundlich und es gibt nichts zu erzählen. Dennoch benötigte ich nach dem Gespräch einen Koffeinschub.

Verwirrung in der Bäckerei

Daher ging es ab ins Bäckerei-Café. (Nein, an dieser Stelle kann ich wirklich nichts Negatives über die Telekom-Menschen berichten.) Also weiter zur Szene beim Bäcker: Eine junge, sympathische Bäckereifachverkäuferin fragte, was sie uns reichen dürfe. Jedes Familienmitglied nannte seinen Wunsch. Zweimal. Mindestens. Denn die Mitarbeiterin wollte auf Nummer sicher gehen und fragte JEDES MAL nach, was es denn bitte NOCHMAL sei. „Ein Stück Zebra-Kirschkuchen“, sagte mein Nachwuchs. Die Dame hinter der Theke kniff die Augen zusammen. „Entschuldigung?“„Den Zebra-Kirschkuchen, bitte.“„Ach, zehn Käseküchenstücke!“, meinte die freundliche Frau schließlich und sah uns an, als hätten wir nicht mehr alle Tassen im Schrank. Doch unsere weit aufgerissenen Augen gaben ihr wohl zu denken. „Nicht, oder?“„Nein, zehn Stück wären etwas viel für uns im Augenblick“, erklärte ich lächelnd. Niemand von uns sprach leise oder undeutlich, daher war die Situation ungewöhnlich. „Ich hatte mich auch schon gewundert“, gab sie immerhin zu. „Mein Kind möchte gerne ein Stück Zebra-Kirschkuchen haben“, erklärte ich. Erstaunen huschte über ihr Gesicht: „Ach, den Kuchen haben wir? So heißt er, ja, stimmt, jetzt weiß ich es wieder.“ Irgendwann war ich mit meiner Bestellung dran. „Einen Cappuccino, bitte“, sagte ich daher. „Einen mittleren..?“, fragte sie. Ich freute mich in Gedanken, dass ich mich nicht wiederholen musste und revidiere lediglich: „Nein, ein kleiner genügt mir, danke.“ Daraufhin griff sie zwar zur kleinen Tasse, ließ aber statt der italienischen Variante, normalen Kaffee einlaufen. Nur nebenbei: Einfacher Kaffee wird in dieser Bäckerei gar nicht in klein angeboten, sondern geht erst mit mittelgroß los. Hm. Eigentlich war mir das nicht wichtig, doch eines der Kinder stellte an der Kasse fest: „Das sieht nicht wie ein Cappuccino aus“. Noch bevor ich „Ach, lassen Sie, ist schon in Ordnung“ sagen konnte, lief die nette Frau zum Kaffeeautomaten zurück und brachte mir das gewünschte Getränk. Eine wirklich sehr freundliche und nette Person, die vermutlich auch bloß einen verrückten Samstag hatte.

Seltsame Kasse

Gestärkt ging es zum Supermarkt weiter. Zu Fuß. Das sollte zwischendurch mal erwähnt werden. Wir hatten keinen Großeinkauf nötig, sondern wollten nur einige Kleinigkeiten für den anstehenden Spielabend besorgen. Opa, Papa und Sohn hatten sich verabredet und sollten es gemütlich plus lecker haben. Mit Trauben, Käse, Brezeln und anderen Sachen standen wir schließlich an der Kasse und wunderten uns nicht schlecht, als uns die Kassiererin die zu zahlende Summe nannte. Auch hier schien unser verdutzter Gesichtsausdruck zu fruchten, denn die nette Frau schob ihre Brille zurecht und sagte: „Da ist was komisch!“ Na, immerhin. Sie teilte unseren Eindruck also. Konzentriert betrachtete sie den Kassenbon, der noch im Gerät steckte. „Die Brezel, die sie da in der Tüte haben …. das sind nicht wirklich 74, oder?“ Meine Augenbrauen fuhren zwei Stockwerke höher. „74 Brezel? Nein, es sind sieben.“„Dachte ich´s mir. Daran liegt es. Wenn ich die abziehe, muss es passen. Ja, das waren die Brezel. Wie seltsam, dass es 74 waren.“ Hm, nein, das waren nie 74, aber egal. Vertippen kann sich jeder, überhaupt kein Problem. Wir verließen den Laden, blickten am Kofferraum aber doch noch mal auf den Kassenbon, weil uns die Summe weiterhin etwas seltsam vorkam. Kein Wunder, den Wein hatte die Kassiererin doppelt berechnet. Also zurück ins Geschäft…. Nicht schlimm, vermutlich hatte die ansonsten wirklich nette Frau bloß einen verrückten Samstag.

Das Wunder im Baumarkt

Ihr denkt, das alles sei überhaupt nicht seltsam, verrückt oder sonst irgendwie nennenswert? Dann schocke ich Euch jetzt. Denn nun kommt der Hammer. Auf dem Heimweg hatten wir noch kurz etwas im Baumarkt zu erledigen. Und haltet Euch fest: Ein Baumarkt-Mitarbeiter KAM VON SICH AUS auf uns zu und FRAGTE UNS, OB ER UNS BERATEN dürfe! Zugegeben, er war ein Azubi, aber hey! (Obwohl ich mich natürlich im Nachhinein frage, warum – und WIE? – sie dieses Engagement aus den Azubis rauskriegen….) Der nette junge Mann hatte AHNUNG von dem, was er da sagte. Er kannte sich mit Fußbodenbelägen jeglicher Art aus und beantwortete jede unserer Fragen kompetent. Fassungslos und geradezu euphorisch bedankten wir uns für das ungewöhnliche Gespräch. „Vielen Dank, dass Sie uns so gut beraten haben.“ Ich fügte noch schnell „Einen Moment, ich muss mir Ihren Namen notieren“ hinzu. Der engagierte Mann nickte erfreut. „Habe ich gerne gemacht. Beratung macht Spaß und ist mein Job, aber ich weiß auch, dass das leider selten vorkommt. Übrigens bleibe ich hier noch für etwa fünf Jahre.“ Ihr Menschen da draußen, es geschehen noch Wunder! Es gibt Baumärkte, deren Fachpersonal a) etwas vom Fach versteht UND b) das Fachwissen nicht nur für sich behält, sondern große Freude daran hat, es mit den Kunden zu teilen.

Ihr werdet es mir nicht glauben, aber wenige Minuten später begegnete mir der nette Baumarktmitarbeiter in einer anderen Abteilung wieder. Er ging auf ein Paar mit Teenager-Sohn zu und formulierte die Frage, die eigentlich (da bin ich mir sicher!) auf der Tabu-Liste sämtlicher Baumärkte steht: „Darf ich Sie beraten?“

Na, war das etwa kein verrückter Samstag?

Von Zigarettenwerbung zur Menschlichkeit in Blogs und Barrierefreiheit

mit Blogs für mehr MenschlichkeitWenn ein Werbespot Jahrzehnte nach seiner Erscheinung zum Auslöser einer Gedankenkette wird, kann er nicht schlecht sein. Begegnet war mir die Zigarettenwerbung mal früh am Morgen, als ich bei Facebook vorbeischaute. Gepostet hatte ihn ein deutscher Journalist, der in den USA lebt und arbeitet. Das kurze Video erinnerte mich an eine Szene, die ich am Abend zuvor an der Kasse im Discounter miterlebt hatte. Sofort schlussfolgerte ich, dass sich die Zeiten sehr verändert haben. Heute wäre ein derartiger Werbespot undenkbar.

Am besten schaut Ihr Euch zunächst den Clip aus der „guten alten Zeit“ an.

Gelungene Werbung, finde ich. Da könnte man glatt zur Kippe greifen. Allerdings nur theoretisch, denn heute sieht vieles anders aus. Allein schon die Verpackung! Kürzlich, an einem der besonders heißen Tage, sprang ich auf dem Heimweg schnell beim Discounter vorbei, um Eis zu kaufen. An der Kasse bat ein älterer, leicht angeheiterter Kunde den jungen Kassierer:

„Geben Sie mir doch bitte ein Päckchen Zigaretten.“

Darauf dieser: „Welche wollen Sie denn?“

„Öhm, weiß ich nicht, die sind für ´nen Freund. Ich soll ihm welche mitbringen.“

Der Kassierer kratzte sich am Kinn. „Starke oder leichte?“

„Ach, geben Sie mir einfach irgendein Päckchen“, winkte der Kunde ab.

Keine Ahnung, welche Marke der Verkäufer auf die Kasse legte. Ich sah nur ein großes ekelhaftes Bild darauf. Der alte Mann scheinbar auch, denn er schaute leicht angewidert auf die Ware und sagte plötzlich:

„Wissen Sie was, ich kaufe ihm keine Zigaretten. Soll er doch selber kommen, wenn er das Zeug will.“

Wirken die Abschreckbilder also tatsächlich …. abschreckend? Ich befasse mich für gewöhnlich nicht mit dieser Thematik und mag keine Zigaretten, aber der Geruch bestimmter Zigarettenmarken ist für mich das Tor in eine wundervolle Vergangenheit voller Abenteuer in der Natur, aufgeschürfter Knie, wenig befahrener Straßen und mit einer ordentlichen Portion Geborgenheit. Die 70er und 80er, Ihr wisst schon. Trotzdem habe ich nie selbst geraucht. Keine einzige Zigarette.

Und heute?

Nun könnte dieser Text zu Ende sein und Ihr würdet Euch fragen, warum ich darüber blogge. Vielleicht tue ich es deshalb, weil ich wenige Minuten nach Betrachtung des obigen Werbespots auf dem Blogbeitrag eines Kinderarztes landete, dessen Texte ich gerne ab und an lese. Im betreffenden Blogpost berichtet er von der MedMen2017, einer Konferenz für „Medizinjournalismus“. Den Namen finde ich cool, die Aufmachung ebenfalls. Starke Idee, das muss ich den Veranstaltern lassen.

Und wer nahm daran teil? „Irgendwie die Industrie, irgendwie Journalisten, irgendwie sonstwie Interessierte und irgendwie dann auch „wir“, die Blogger“, schreibt der Doc. Wow, spannende Teilnehmer, meint Ihr nicht auch? Wirtschaft, Presse und Mediziner. Die Journalisten allerdings vermutlich nicht so sehr zur Berichterstattung, sondern eher als Teil des Ganzen, richtig? In Docs Worten ausgedrückt: „Das ganze diente wohl der Zusammenarbeit, dem Kennenlernen und Austauschen der medialen Player rund um den Medizinerzirkus.“

Wenn ich von Vertretern aus „Medizin“ und „Industrie“ oder „Wirtschaft“ in einem Satz lese, bekomme ich leichte Magenschmerzen. Dass sich unser Gesundheitswesen vom Menschen wegbewegt (hat) und eine Wirtschaftsmaschinerie mit überbordender Bürokratie darstellt, wissen wir alle. Bezogen auf das Internet, könnte ich daher an dieser Stelle von Blogger Relations schreiben, auf die tollen und weniger schönen Möglichkeiten hinweisen, die das Netz bietet …. Aber halten wir einfach mal fest: Früher wurden Ärzte gefragt, welche Zigaretten sie rauchen – heute können sie es immerhin selbst bloggen. Was sie mit ihrem Blog anfangen, liegt nämlich in ihrer Hand.

Mit Blogs für mehr Menschlichkeit

Heute können Mediziner ein eigenes Blog starten und uns Normalsterblichen aus allererster Hand über Neues aus ihrem Fachbereich informieren, aufklären, uns Ängste nehmen und durch einen Blick hinter die Kulissen der Praxis oder Klinikwelt uns und sich selbst den Spiegel vorhalten. Solche Blogs können großartig und damit auch Beispiele dafür sein, welche Vorteile das Internet bietet. „Mit Blogs für mehr Menschlichkeit!“, würde ich manchmal gerne rufen.

Denn auch selbst vom Schicksal Getroffene können in die Tasten hauen, ein Podcast starten oder auf anderen digitalen Wegen ihre Erfahrungen kundtun. Wer keine Beeinträchtigungen hat, die ihn im turbulenten Alltag einer Stadt einschränken, ihm das Leben unnötig erschweren, der kann nicht wissen wie das ist. Wir leben in Zeiten unfassbarer Möglichkeiten und könnten uns endlich das alltägliche (und berufliche) Leben erleichtern, tun es jedoch kaum. Wer von Euch hat schon mal in seinem Wohnort darauf geachtet, wie es um Barrierefreiheit steht? Ich nicht. Erst als ich den dafür Beauftragten unserer Stadt zufällig kennenlernte, wies er mich darauf hin, wie viel bei uns noch gemacht werden müsste. Dann traf ich eine Bekannte, die gerade auf Krücken ging. Auch sie hatte viel zu berichten. Und ja, erst als ein Mann mit geschwächtem Gehör in einem meiner Vorträge saß, wurde ich mit damit konfrontiert, dass man auch bei Meetups an sinnesgeschwächte Teilnehmer denken sollte. Nicht zuletzt deshalb bin ich für Offenheit in der digitalen Welt dankbar. Jedenfalls in diesem Zusammenhang.

Denken wir mal an …. früher. Tabuthemen, die Angst und Einsamkeit schürten, wurden in der Vergangenheit auch nur durch das Brechen der Schweigsamkeit überwunden. Was ich damit meine? Beispielsweise, dass früher behinderte Familienmitglieder in Häusern versteckt wurden, weil man kein Aufsehen erregen wollte. Beispielsweise, dass man sich nicht traute laut von der Krebserkrankung eines geliebten Menschen zu sprechen, obwohl einem dieses Schicksal geradezu den Atem raubte. Alles mussten die Betroffenen und ihre Angehörigen mit sich selbst ausmachen. Nicht überall und nicht immer, aber häufig. Wenn durch Blogs oder humanen Medizinjournalismus Menschen – in welcher Form auch immer – geholfen werden kann, dann ist es gut.

In der Realität sieht die Sache leider nicht ganz so rosig aus. Zu viele selbsternannte Experten wollen uns – z.B. potenziellen Patienten, Eltern, Angehörigen, etc. – Ratschläge geben, die mehr schaden als nützen. Zu viele lässt Geld ihr Gewissen und ihre Verantwortung vergessen. Doch auf all das mag ich jetzt nicht eingehen. Viel lieber denke ich an dieser Stelle an all die ehrlichen Blogs und positiven Beispiele dafür, wie (Fach)Leute ihr Wissen und ihre Erfahrung mit ihrer dankbaren und durchaus kritischen (Blog)Leserschaft teilen. Danke.

Nachtrag am 29.06.17:

Der Blogpost zum Anhören.

Du hast mich begeistert, Bodensee!

Es liegen fünf wunderbar entspannte Tage hinter mir. Ein Kurzurlaub am Bodensee. Da ich direkt in den vollgeladenen Alltag zurückgekehrt bin, fehlt mir aktuell die Zeit für einen längeren Blogbeitrag, doch möchte ich gerne schon mal einige Impressionen und Tipps mit Euch teilen.

Meersburg vom Schiff aus
Meersburg (Blick vom Schiff).

Es ist nicht einfach, kurzfristig eine Ferienwohnung am Bodensee zu ergattern. Wir hatten großes Glück. Dass diese wenigen Tage derart schön waren, lag ….

  • an meinen Mitreisenden: der Familie.
  • an unseren sympathischen Gastgebern: Eheleute Rauber.
  • an der Aussicht vom Balkon unserer Ferienwohnung: Bodensee und verschneite Alpen.
  • am schönen Urlaubsort: Immenstaad.
  • an der märchenhaften Blumeninsel Mainau.
  • an den vergnüglichen Schifffahrten zur Insel und zurück.
  • am interessanten und kinderfreundlich gestalteten Zeppelinmuseum in Friedrichshafen.
  • an der beeindruckenden Wallfahrtskirche Birnau.
  • an den netten und humorvollen Menschen, die am Bodensee leben.
  • natürlich auch am angenehm sommerlichen Wetter im Mai.

IMMENSTAAD

 

MAINAU

 

ZEPPELINMUSEUM

 

Als Wahl-Rheinländerin liebe ich die Region, in der ich lebe, aber den Blick auf Bodensee und Alpen hätte ich gerne hierher mitgenommen.

Warum sind wir so kalt zueinander?

Beobachtungen, die mich nicht mehr loslassen. Bilder und Gespräche, die mir immer wieder in den Sinn kommen, weil sie mich wütend oder traurig machen. Meist beides zugleich. Herbe Enttäuschung. Wie herzlos können wir Menschen bloß sein? Zu Fremden und zu unseren Lieben. Manchmal fürchte ich, an dem, was ich sehe und erlebe, zu zerbrechen. An Mitmenschen und mir selbst zu verzweifeln.

kind-spielt-allein-im-kalten-rohr

Bevor ich mich in Gedanken verliere, die allzu abstrakt erscheinen, möchte ich Euch konkrete Beispiele nennen. Etwas aus dem Sommer und dann das Aktuellste.

Als Mutter

Fröhliche, laute Kinder, verliebte Paare, sportliche Senioren – Menschen diverser Lebensphasen begegneten mir im Sommer auf dem Festungsplateau in Koblenz. Dort kann man seine Runde laufen, Badminton oder andere Spiele spielen, die Kids auf dem großen Spielplatz toben lassen oder einfach entspannen. Als ich an einem der herrlichen Sommertage dort war, fiel mir Romantik ins Auge. An einem der Büsche saß ein Liebespaar auf der Picknickdecke, der Mann mit einer Gitarre im Arm und einem kleinen Mädchen zulächelnd, das gerade auf sie zukam. Mir wurde warm ums Herz. Was für ein schönes Bild einer liebevollen Familie! Doch dieses Kunstwerk zerplatzte wie ein Luftballon, dessen Knall einen aufschrecken lässt. Denn als das Mädchen an der Picknickdecke ankam, winkte es die Mutter weg. Das Kind ging nicht, sondern blieb stehen und sah zum Mann mit Gitarre. Darauf die Mutter streng und laut: „Los jetzt! Lass uns allein! Geh spielen!“ Das Mädchen ließ den Kopf hängen und zögerte. Der Mann tat, als sähe er nur seine Gitarre und bekäme nichts mit. Die Mutter brüllte: „Na los! Geh weg!“ Das Kind drehte sich um und ging Richtung Schaukeln. Der Anblick brach mir das Herz.

Ein Weilchen später, saß ich mit meiner Familie auf einer Bank – jeder mit Eisbällchen in der Waffel. Als eine Familie mit vier Kindern an uns vorbeiging, wärmte sich wieder mein Herz, weil das ein derart süßer Anblick war. Das älteste Kind ging vorne, daneben der Vater mit einem kleineren Geschwisterchen huckepack, dahinter das Zweitjüngste und hinter diesem die Mutter samt Buggy, in dem das kleinste Familienmitglied saß. Ein lebendiges Bild, das mit der Sonne im Hintergrund hätte fröhlich sein müssen. Könnte ich malen, wäre es ein warmes und beschwingtes Gemälde geworden. Doch auch hier zerplatzte die Illusion, als die Mutter plötzlich mit Nachdruck den Buggy gegen die Fersen ihres Zweitjüngsten Kindes schob und dabei „Jetzt mach schon! Geh schneller!“ blaffte. Ich weiß, wir alle machen unseren Kindern manchmal Druck und verlangen, dass sie sich beeilen – zumindest habe ich das schon öfter getan, aber nicht so! Während der Rest der Familie entspannt weiterspazierte, das besagte Kind im Gehen brav sein Eis leckte und sich an das Schritttempo der anderen hielt, schob die Mutter wieder sichtbar bewusst den Buggy gegen seine Fersen und brummte ihm wütend etwas zu.

An diesem Tag fragte ich mich, was mit uns Erwachsenen los ist. Mit uns Müttern und Vätern. Mit mir. Denn auch ich mache Fehler. Nicht solche, wie die genannten, aber andere. Jeder von uns ist mal blöd zu jemand anderem – unfair, genervt oder einfach schlecht gelaunt. Wir sind nur Menschen. Andererseits muss es Grenzen geben. Was passiert in einem Kind, das von seiner Bezugsperson Nr. 1 (Mutter/Vater) derart behandelt wird? Vielleicht nicht nur ausnahmsweise, sondern öfter? Und noch wesentlich schlimmere Dinge erlebt? Denken wir mal nach, wie verletzlich wir Erwachsenen sind.. Wir sind verdammt unfair den Kindern gegenüber. Sie brauchen noch mehr Liebe und Zuwendung als wir. Vielleicht bin ich zu empfindlich, aber die Beobachtungen dieses Sommertages gehen mir nicht aus dem Kopf. Das sind natürlich nur zwei Beispiele von vielen aus dem Alltag, aber an nur einem Tag mehrfach solche Situationen zu sehen …. Es prägt sich ein.

Als Gruppenleiterin

Spätestens seit meine eigenen Kinder zur Schule gehen, bekomme ich mit, wie viel manche Kids schon früh an privatem Ballast zu schleppen haben. Deshalb versuche ich möglichst unvoreingenommen an Kinder, die als „problematisch“ gelten, heranzugehen. Das fällt mir nicht immer leicht, denn ich habe leider schon Grundschüler erlebt, die sowohl hinterhältig und gewalttätig waren als auch tatsächlich große Freude am Leid anderer verspürten. Klingt hart, entspricht aber der Realität. Trotzdem denke ich, dass das nicht die Mehrheit, sondern die Minderheit ist und man Kindern sowohl mit Anspruch, aber auch mit Liebe begegnen und sie ernst nehmen muss.

In der Praxis sieht es so aus, dass sich vor allem die Arbeit mit großen Gruppen schwierig gestaltet, weil es zunehmend Kinder gibt, die nahezu ununterbrochen aufgedreht sind und kaum zwei Minuten zuhören können. Sie schaukeln sich gegenseitig hoch, wollen witzig sein, die Aufmerksamkeit auf sich lenken …. die Autorität herausfordern. Für ihr familiäres und schulisches Umfeld tragen sie den Stempel „schwierig“. Ja, die Arbeit mit ihnen ist anstrengend, aber…. Aber! Diese Kinder sind nicht kaltherzig. Sie sind gut darin, von ihren Gefühlen, ihrer Verletzlichkeit abzulenken, doch die ist da. Gepaart mit Intelligenz und hoher Aufmerksamkeit für Dinge, die vielen anderen Menschen entgehen, steht mir die Aufgedrehtheit dieser Kinder entgegen. In meiner kleinen Gruppe artet das zwar nicht so aus, aber auch da stellen sich für mich Fragen. Wie soll ich mit ihrer Ruhelosigkeit umgehen? Ich bin doch nur ein einfacher Mensch. Keine Pädagogin, keine Psychologin. Was sollte ich also tun, um für mehr Aufnahmebereitschaft zu sorgen? Ich habe spontan gehandelt und den Kindern gesagt, dass ich sie mag. Dabei sah ich jedes einzelne Kind an, nannte es beim Namen und sagte es ihm. Die ganze Gruppe blickte mich mit großen Augen an, manche nickten und lächelten mir zu. „Ja“, sagte ich abschließend, „ich mag euch alle. Ihr seid meine Gruppe, ich bin freiwillig hier und möchte diese Zeit mit euch verbringen.“ Ausgerechnet der Junge, der besonders gerne für Ablenkung sorgt, blickte in Richtung der anderen und entgegnete: „Das verstehe ich nicht. Wir haben uns daneben benommen, und sie mag uns trotzdem?!“ Einige Kinder begannen zu kichern. Darauf er, in einer so erwachsenen Art, wie ich sie ihm nie zugetraut hätte: „Nein, seid mal ruhig. Ich meine es ernst. Wie kann sie uns trotzdem mögen?“ Nun sahen alle wieder mich an. Innerlich gerührt, ergriff ich das Wort. „Ich mag euch auch dann, wenn ihr euch schlecht benehmt. Problematisch ist aber, dass ihr es mir mit eurem Benehmen schwer macht….“ Natürlich waren die Kinder nicht plötzlich super brav (das hätte ich womöglich besorgniserregend gefunden), aber irgendwas scheinen meine Worte bewegt zu haben. Die Kinder wirkten beruhigt, zufrieden – glücklich? Ich weiß es nicht, aber es war gut, ehrlich ausgesprochen zu haben, was ich fühle. Denn ich mag sie wirklich alle. Und ich möchte ihnen etwas auf ihren Lebensweg mitgeben. Meine Güte, hoffentlich wird mir das mindestens Ansatzweise gelingen.

Nachtrag (14.12.16):

Diesen Text könnt Ihr Euch nun auch anhören. Ich habe ihn für Euch vertont:

Digitale Welle zu handfesten Problemen: #systemkrank

systemkrankWährend ich das hier schreibe, schüttle ich gedanklich mit dem Kopf. Wie kann eine gute Idee derart verhunzt werden? Kein Wunder, dass sich immer mehr Menschen nicht ernstgenommen fühlen.

Seit Montag schreiben Leute auf Twitter, was sie wütend oder traurig macht, was aus ihrer Sicht schiefläuft in unserem Land – gesellschaftlich, wirtschaftlich und politisch. Der Titel, unter dem diese Kommentare (Tweets) laufen, heißt #systemkrank und wurde von der bekannten Bloggerin Christine Finke alias @mama_arbeitet mehr oder weniger spontan ins Leben gerufen. Wie es dazu kam, hat sie Frau tv erzählt:

Finke schafft es regelmäßig mit passend gebauten Hashtags für mediale Aufmerksamkeit zu sorgen, und genau das ist ihr auch diesmal gelungen. Unfassbar viele Menschen schrieben sich bereits in den ersten Stunden Kummer und Wut von der Seele.

Auch ich habe mitgemacht, da mir das Thema wichtig ist. Im Grunde müsste man von den Themen sprechen, weil unter #systemkrank unterschiedliche Probleme angesprochen werden. Doch daran zeigt sich, dass insgesamt vieles falsch läuft und die Grundstimmung nicht positiv ist.

Was den Tweets entnommen werden kann, sind keine Geheimnisse. Beim Lesen denkt wohl niemand „Echt? Das ist mir neu!“, sondern nickt in Anbetracht der eigenen Erfahrungen oder Beobachtungen. Umso erstaunlicher und ärgerlicher fand ich die Aussage von Hans Vorländer im Interview mit dem NDR. Der Politikwissenschaftler behauptete unter anderem, die Einzelnen, denen es schlecht gehe, würden fälschlicherweise ihre persönlichen Probleme auf die gesamte Gesellschaft übertragen. Ernsthaft? Zum Glück sieht es der NDR genauso wie viele Twitterer*innen und distanziert sich von den Äußerungen des Wissenschaftlers.

 

Da klagen nicht nur Einzelne, da klagt die Gesellschaft.

Von Kinderarmut bis Rente – es gibt viel zu besprechen, viel zum Aufregen oder Weinen. Wer sich trotzdem hinstellt und behauptet, es sei ein Grund zur Sorge, dass die Menschen ihre – ich zitiere Vorländer – „Unbefindlichkeiten“ auf die Gesellschaft übertragen, der hat etwas nicht verstanden.

Die #systemkrank-Tweets werden nicht von einer bestimmten Klientel verfasst, sondern von ganz unterschiedlichen Menschen, aus diversen beruflichen Richtungen und Lebensumständen. Christine Finke wollte vermutlich vor allem Alleinerziehenden eine Stimme geben, doch auch gemeinsam erziehende Eltern sowie Kinderlose nutzen den Hashtag und schreiben von ihrer Sicht der Dinge. Dabei scheint mindestens eins klar zu sein: Sehr viele Menschen sind unzufrieden mit den Entwicklungen in Deutschland (und der Welt?). Das sind alles potenzielle Wähler. Leider scheinen ausgerechnet diejenigen, für die das mal entscheidend werden könnte, die Sachlage zu unterschätzen. Unter den Tweet-Absendern sind kompetente Fachkräfte, ambitionierte Einsteiger und Arbeitskräfte mit Elan. Sollten zukunftsorientierte Unternehmen nicht endlich mal tatsächlich familienfreundlicher werden, statt Worthülsen zu plakatieren? Müssten sie nicht allmählich Frauen und Männer als Menschen begreifen, statt als praktisches oder problematisches Geschlecht? Wann wird all das nicht nur ein Werbeslogan, sondern Realität sein?

Im NDR-Interview heißt es, man könne nicht vom „System“ sprechen. Das sei übertrieben.. Herrje. Ich möchte an dieser Stelle nicht mit Systemtheorie anfangen, denn Fachbegriffe und Definitionen verändern die Erfahrungen und Emotionen der Einzelnen nicht. In den sozialen Netzwerken geht es um Aufmerksamkeit und Reichweite. Twitter bietet die Möglichkeit, auf Missstände aufmerksam zu machen, wenn sich genug Leute beispielsweise an so einer Aktion beteiligen und für eine Welle sorgen. Das wird künftig vermutlich öfter passieren. Politik, Medien, Wirtschaft oder Wissenschaft sollten weder wegschauen noch sich in Diskussionen über den Namen eines Hashtags verlieren, sondern müssen sich die Tweets anschauen und sich mit deren Inhalt auseinandersetzen.

Während ich das hier schreibe, werden neue Tweets zum Thema veröffentlicht. Daher möchte ich mit zwei der aktuellsten Tweets abschließen.

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