Gastbeitrag: Salongespräche im Schloss

Der erste Gastbeitrag auf NICHTS NEUES kommt von Franz-Josef König zum Thema Salonkultur. Ich habe den Unternehmer, Coach und Zukunftsgestalter durch eine Initiative kennengelernt, die ich Euch demnächst vorstellen werde. Herrn Königs Geschäftsräume befinden sich – wie könnte es anders sein – in einem Schloss.  Dorthin lädt er regelmäßig Gäste zu Salongesprächen ein. Worum es dabei geht und wie er auf diese spezielle Idee gekommen ist, verrät er Euch selbst:

Seit 2008 gibt es den Salon im Schloss Liebieg in Kobern-Gondorf an der Mosel. Ein Impuls während eines Besuches in Weimar war letztendlich ausschlaggebend für die Gründung. Johanna Schopenhauers Salon war Anfang des 19. Jahrhunderts der kulturelle Mittelpunkt Weimars außerhalb des Hofes. Hier kamen Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten zum Gedankenaustausch über aktuelle Themen zusammen. Diesen Gedanken wollte ich in die heutige Zeit übernehmen und ein besonderes Angebot des informellen Austausches schaffen.

salonnovember2016
Königs Gästebuch.

Heute finden im Salon Gespräche zu aktuellen Themen aus Gesellschaft und Wirtschaft statt. Hier treffen Menschen zu intensiven Gesprächen zusammen, die sich teilweise vorher noch nicht begegnet sind. In einer Gesprächskultur, die von Wertschätzung, Offenheit und Vertrauen geprägt ist, entstehen neue Gedanken, verändern sich Meinungen und formen sich Argumente, die an kaum einem anderen Ort wie diesem entstehen können.

Fokus – durch eigene Augen schauen, aber auch die Perspektive wechseln, Wichtiges neu entdecken!

Kommentar einer Teilnehmerin im Gästebuch

So auch wieder in dieser Woche. „Selbstbestimmung – Tun wir noch, was uns wichtig ist?“ So lautete das Thema des gut besuchten Salongespräches. Wir leben teilweise in einem Umfeld, das von Fremdbestimmung geprägt ist. Entscheidungen treffen wir nicht wirklich frei, oft werden sie uns abverlangt oder wir registrieren nicht mehr, dass wir etwas tun, was wir eigentlich gar nicht tun wollen. So belasten wir unsere Umwelt, konsumieren zu Lasten anderer und schaden uns selbst und unserer Gesundheit mit Verhaltensweisen, die wir bei genauerem Hinsehen eher ablehnen.

Selbst bestimmt leben, das wurde uns im Gespräch klar, setzt voraus, dass ich mein Selbst bestimmen kann, das ich meiner selbst bewusst bin und dem Sinn meines Lebens auf der Spur bin. „Warum bin ich hier?“, so lautete dann auch eine der Fragen, die immer wieder gestellt wurden. Auf die innere Stimme hören und der Intuition folgen führt zur Selbstbestimmung und damit auf einen Weg, der sicherlich kein Ende hat.

Das Gespräch endete wieder mit einer Gong-Meditation, in der die Teilnehmenden ihre Gedanken ausklingen lassen konnten. Im nächsten Gespräch im Januar geht es um „Das neue Arbeiten – Gewinner und Verlierer von Arbeiten 4.0″.

Vielen Dank an Franz-Josef König für die schöne Einführung ins Thema, mit dem ich mich künftig intensiver befassen werde: Salonkultur. Auch möchte ich hier öfter Gastblogger willkommen heißen. 🙂

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