Netzfunde: Von Masern über Kunst zur KIM-Studie

Jeder möchte gesund sein, viele lieben Kreativität und die meisten von uns legen Wert auf Informiertheit. Meine folgenden Netzfunde decken diese Bereiche ab.

Anfangen möchte ich mit dem Stichwort Gesundheit, denn zu den Hauptthemen in meinen Social Media-Kreisen zählten diese Woche unter anderem die Masern. Hier einige Eindrücke:

Auch mir wird übel, wenn ich an die Leichtfertigkeit und Arroganz dieser Menschen denke. Immerhin geht es hierbei nicht um eine nur die Einzelperson betreffende Impfung, wie es bei der Zeckenimpfung der Fall ist, sondern um die Vorbeugung einer ansteckenden Erkrankung mit ernsthaften Folgen. Der Radiosender SWR2 hat zum Thema Impfungen eine aufschlussreiche Sendung ausgearbeitet. Wer mag, kann sich die entsprechende Folge von SWR2 Wissen hier anhören.

 Wozu brauchen wir Kunst?

Von Gesundheit nun zur Kreativität, denn auch diese ist wichtig im Leben. Kreativ kann jeder sein – ob beim Häkeln, Schreiben oder Zeichen. Da gibt es unzählige Möglichkeiten. Doch wer von uns schaut sich gerne die Ergebnisse der Kreativität anderer an? Was bedeutet uns Kunst im Alltag? Und: „Muss man Kunst verstehen?“ Die Künstlerin Etelka Kovacs-Koller fragt Menschen aus ganz unterschiedlichen beruflichen Bereichen, wie sie zur Kunst stehen. Meine Aufmerksamkeit hat sie durch das aktuelle Interview mit dem weiblichen Social Web Ranger Wibke Ladwig gewonnen.

Ein Kunstwerk ist auch Kommunikationsmittel. Wenn ich den Strich des Malers oder der Malerin beinahe fühlen kann, schafft das eine unglaubliche Intimität. (Wibke Ladwig)

Frau Ladwig (alias @sinnundverstand) verrät, dass sie nicht oft ins Museum geht, aber wenn, dann begegnet sie den Kunstwerken auf eine spezielle Art und Weise. Sehr lesenswert!

 Kinder und Medien

Wenn wir schon hier sind – online -, kann uns das Thema Kinder und Internet nicht gleichgültig sein. Kids sind unsere Zukunft, unabhängig davon, ob wir selbst welche haben.

Vor wenigen Tagen wurde die KIM-Studie 2014 veröffentlicht. Im Rahmen dieser Studie werden jeweils rund 1.200 Kinder mündlich-persönlich und deren Eltern schriftlich befragt. Im Mittelpunkt der Studie stehen die Themenfelder Freizeitaktivitäten, Themeninteressen, Medienausstattung, Medienbindung, Medienfunktion, Computer- und Internetnutzung, Einstellungen zu Computer und Internet, Computerspiele, Lernprogramme, Computer und Schule sowie Mediennutzung im familiären Kontext. (Quelle: Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwesten)

Hier kann man die Ergebnisse der Studie als pdf-Datei downloaden. 2014 gewannen beispielsweise Tablet-PCs an Bedeutung und werden daher auch speziell thematisiert. Wie ich darauf gestoßen bin? Die Hamburger Kommunikationsagentur Mann beißt Hund machte per Twitter auf diese Studie aufmerksam.

Ich hoffe, für jeden ist unter den Netzfunden etwas Passendes dabei. Dem letzten Thema werde ich mich bald auch hier im Blog etwas intensiver widmen, denn die Notwenigkeit, Kindern und Jugendlichen einen „gesunden“ und mündigen Umgang mit dem Web (und den Medien insgesamt) zu vermitteln, halte ich für essentiell. Im Bereich Schule und Bildung besteht diesbezüglich großer Nachholbedarf, was schlimm ist, weil man eigentlich nicht nachholen, sondern vordenken müsste.

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