Impressionen: Usedom

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub, heißt es. Tatsächlich würde ich am liebsten wieder zurück auf die Insel fahren. Dort herrschte Entspannung pur, das Essen schmeckte köstlich, die Menschen erwiesen sich als nett, Luft und Meer waren herrlich… Usedom zeigte sich uns von der sonnigen Seite. Wir hätten annehmen können, in Spanien zu sein, so toll war das Wetter.

Brücke, die auf Usedom führt.
Brücke, die auf Usedom führt.

Was vermutlich nicht jeder weiß: Usedom zählt größtenteils zu Deutschland, ein kleiner Zipfel gehört jedoch zu Polen. Swinemünde heißt die bekannte polnische Stadt, die sich auf dieser Insel befindet. Als Grundschulkind bin ich dort mit meiner Familie gewesen und dieses Jahr zog es mich wieder dorthin. Mal sehen, wie sehr sich Świnoujście (polnischer Name) verändert hat, dachte ich. Daher wählten wir diesen Ort als Urlaubsziel, unternahmen aber auch Ausflüge in benachbarte Städtchen  – wie Heringsdorf.

Blick auf die Strandpromenade von Swinemünde
Blick auf die Strandpromenade von Swinemünde

Freudig überrascht stellten wir fest, dass der Swinemünder Strand an spanische Strände erinnert. Feiner Sand, breiter Strand, flaches Wasser. Hier können auch kleine Kinder prima baden – und Sandburgen gelingen prächtig.

Strand von Swinemünde
Strand von Swinemünde
Strand von Swinemünde (2)
Strand von Swinemünde (2)
Auf Spurensuche.
Auf Spurensuche.
Das Piratenschiff drehte täglich seine Runden. Touristenattraktion.
Das Piratenschiff drehte täglich seine Runden. Touristenattraktion.

Essen

Ob Mittag- oder Abendessen – die einladenden Restaurants mit feinen Speisen kann ich empfehlen. Wer gemütlich bei Wein oder (z.B. Usedomer) Bier eine leckere Mahlzeit genießen möchte, findet hier problemlos ein schönes Plätzchen. Unvergesslich bleiben Abende in einem der Restaurants mit Bühne und Livemusik. Hier genießt man nicht nur leckere Mahlzeiten mit hervorragenden Beilagen, sondern kann auch noch das Tanzbein schwingen. Denn keine Sorge, die Tanzfläche bleibt nie leer. (Hier rocken auch gerne Väter mit ihren Kindern ab. Ein großartiger Anblick!)

Für die Stunden zwischen Frühstück und warmem Abendessen werden am Strand sowie in unmittelbarer Strandnähe zahlreiche schmackhafte Snacks angeboten. Auf einer kleinen Holzterrasse genoss ich beispielsweise den besten Fischburger meines Lebens. Er wurde komplett vor meinen Augen zubereitet und schmeckte auch meinen Kindern. Ebenfalls an Ort und Stelle kann man geräucherten Fisch oder Fleisch-Schaschlick essen.

Der beste Fischburger, den ich je gegessen habe. Vor meinen Augen paniert, gebraten... Alles frisch.
Der beste Fischburger, den ich je gegessen habe. Vor meinen Augen paniert, gebraten… Alles frisch.
Ein leckerer Snack: Kartoffelspirale.
Ein leckerer Snack: Kartoffelspirale.

Die Strandverkäufer, wie ich sie von spanischen Stränden kannte, drehen natürlich auch hier ihre Runden. Allerdings gibt es da gewisse Unterschiede. Am Strand von Swinemünde werden keine Melonen verkauft, sondern gefüllte (warme!) Pfannkuchen, gekochte Maiskolben, Eiskaffee, Eis, Popcorn, Erdnüsse…

Ausflüge

Usedom ist eine vergleichsweise große Insel. Um nach Swinemünde zu kommen, muss man die gesamte Insel überqueren und gewinnt auf diese Weise einen ersten Eindruck davon. Sehenswürdigkeiten gibt es hier nicht wenige und an bildschönen Orten fehlt es ebenfalls nicht.

Heringsdorfer Strand
Heringsdorfer Strand

Heringsdorf (2)

Sanddorntorte in Heringsdorf. Sehr lecker!
Sanddorntorte in Heringsdorf. Sehr lecker!

Wenn man in Heringsdorf ist, sollte man sich auch etwas gönnen. Edle Boutiquen, Kunstläden und nette Cafés bieten für jeden etwas. In einer kleinen, aber feinen Bäckerei habe ich zum ersten Mal Sanddorntorte gegessen. Ich hatte sie aus reiner Neugierde gewählt und staunte, wie gut sie schmeckte. Also: Geheimtipp!

Beeindruckend an Heringsdorf sind die gepflegten Häuser und Gärten. Es ist ein wunderschöner kleiner Kurort. Hier sieht man nicht ganz so viele Familien auf Strandtüchern (wie in Swinemünde), sondern zahlreiche Strandkörbe.

Geschichtliches

Zur Geschichte Usedoms möchte ich nicht viel verraten, wohl aber darauf hinweisen, dass es hier interessante Museen gibt, in denen man Geschichte „anfassen“ kann. Dazu zählt beispielsweise die Festung Westbatterie in Swinemünde.

Fort Westbatterie (in Swinemünde).

Alter Verbandskasten in der "Festung Westbatterie".
Alter Verbandskasten in der „Festung Westbatterie“.

Festung Westbatterie in Swinemünde

 

Festung Westbatterie

An einer der Türen im Museum "Festung Westbatterie" in Swinemünde.
An einer der Türen im Museum „Festung Westbatterie“ in Swinemünde.

Über den Fußweg durch einen kleinen Wald gelangt man sowohl zur Festung Westbatterie als auch zum „Fort Engelsburg„.

Bäume

 

Fazit: Mir hat der Urlaub auf Usedom sehr gefallen. Wer mehr von der Insel sehen möchte, sollte einfach mal hinfahren. Es lohnt sich!

Sonnenschirme

 

 

 

 

 

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