Darf ich vorstellen: DIE DUCKS IN DEN ALPEN

Die Ducks In Den AlpenAls ich das Angebot erhielt, das neue Micky Maus-Spezialheft „Die Ducks In Den Alpen“ zu rezensieren,  konnte ich nicht widerstehen. Bei diesem Exemplar handelt es sich um das zweite Reise-Abenteuer der Ducks – 4 Kapitel in einem Band, Bonusmaterial inklusive. Welcher Donald-Fan könnte dazu „Nein“ sagen? Eben. Daher spanne ich Euch nicht weiter auf die Folter, sondern verrate meine – selbstverständlich absolut *räusper* sachliche – Meinung.

Zur Story

Ein alter Vertrag zwingt Onkel Dagobert dazu, einen Elefanten zu suchen. Bei diesem handelt es sich um den letzten Nachfahren von Juno, dem Elefanten, mit dem der berühmte Heerführer Hannibal einst die Alpen überquert hatte. Problem: Findet Dagobert den Elefanten nicht, verliert er sowohl sein Vermögen als auch seine Freiheit. Kein Wunder also, dass ihn seine Familie begleitet. Ob es den Ducks gelingt, das große Tier zu finden, erzähle ich nicht. Auch den Grund für Klaas Klevers Sabotage müsst Ihr selbst herausfinden. Dafür verrate ich aber, was das Besondere an diesem Heft ist – und, ob es mir und meinen jungen Mitlesern überhaupt gefällt.

Wissenswertes

Auf der Suche nach dem Elefanten  lernt Familie Duck die größten Städte von Österreich und der Schweiz kennen. Mit den Helden erfahren auch wir Leser viel Interessantes. Auf einer Karte zu Beginn der Geschichte, erhält man einen Überblick über die beiden Nachbarstaaten Deutschlands sowie kurze Informationen zu deren bekanntesten Städten. Wo liegt welcher Ort und wofür ist er bekannt? Welches sind die Hauptstädte? Und was ist typisch für das Land? Manches erfährt man auch unterschwellig – wie hier:

Zürich Großmünster. (S. 27)
Zürich Großmünster. (S. 27)

Tja, in der Schweiz gibt es noch Regeln… In Zürich lernen die Ducks den Zirkus Ellbogen (also den berühmten Zirkus Knie) kennen, in Genf ein archetypisches Schweizer Bankhaus, in Salzburg einen Laden mit Mozartkugeln … – Ihr versteht das Prinzip?

Deutlich erkennbare Informationen findet man zwischen den einzelnen Kapiteln. Auf ansprechend gestalteten Seiten werden unter anderem die Amtssprachen und Spezialitäten des jeweiligen Landes genannt. Hier sind zudem einige Sätze im Schweizerdeutsch (samt Übersetzung) zu finden.

Die Sprache macht´s.

Wie nicht anders zu erwarten, ist diese Geschichte voller spritzig-komischer Dialoge. Doch die Sprache spielt zusätzlich noch eine ganz besondere Rolle. Je nachdem, wo sich unsere Helden befinden, wird auch dementsprechend gesprochen.

Grenzübergang Liechtenstein nahe Vaduz. (S. 31)
Grenzübergang Liechtenstein nahe Vaduz. (S. 31)

Mit dem Wortlaut verändert sich auch die Atmosphäre, was dem Leser die Mischwelt aus Fiktion und Realität noch amüsanter macht. Keine Frage, das ist ein Abenteuer für Groß und Klein.

Entdeckungen

Neben Wissenswertem zu Geographie und Sprache, erfahren wir Leser noch mehr. Oder besser: Wir werden überrascht und dürfen bekannten Persönlichkeiten begegnen, wie Arnold Schwarzenegger, Senta Berger und …

In Wien. (S. 51)
In Wien. (S. 51)

Na, habt Ihr ihn im Bild erkannt? Nicki Lauda! Übrigens, was hier nach reinem Chaos aussieht, ist tatsächlich so. Denn die Suche nach dem Elefanten stellt sich als gar nicht einfach heraus. Sowohl die Ducks als auch Klaas Klever geben nie auf. Lasst Euch auf das Abenteuer mitnehmen – Ihr werdet es nicht bereuen.

Für die ganz neugierigen unter Euch gibt es sogar ein weiteres Extra: Ein Interview mit Jan Gulbransson, dem einzigen lizensierten Disney-Zeichner in Deutschland. Er hat – neben dieser – auch die 2012 erschienene Comic-Serie „Die Ducks in Deutschland“ konzipiert und gezeichnet.

„Als Bayer fühle ich mich den Österreichern sehr artverwandt.“ (Jan Gulbransson, S. 66)

Die mir vorliegende Ausgabe ist seit dem 7. März im Handel verfügbar und wird ab dem 3. April auch als Hardcover erhältlich sein.

Entschuldigt mich jetzt bitte, aber ich lese mir die besonders guten Gags noch einmal durch.

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