Terrassenmosel – Eine Landschaft, ihre Menschen und die Weltrekorde

Ferien bedeuten für mich weniger Zeit zum Bloggen. Normalerweise schreibe ich vormittags und abends. Ab und zu auch nachts. Aktuell gestaltet sich diese Arbeitseinteilung jedoch als schwierig, da meine Kinder frei haben. Das ist schön, ich genieße es und: Das macht nichts, denn ich bin mein eigener Blog-Chef.

Moselaner Weinberg im Herbst

(Moselaner Weinberg im Herbst)

Letzten Freitagabend war es mir gelungen, ein wenig Zeit abzuzweigen und am MacBook zu sitzen. Geplant war, kurz die E-Mails zu checken, dann bei Google+ und Facebook vorbeizuschauen (mit einem Auge bei Twitter) und schließlich auch zu bloggen. Alles locker, alles easy. Ein Glas Wein neben mir.

Doch wer kennt es nicht: Kaum ist man bei Google+ oder sonst wo online unterwegs, muss man umdenken. Genau so war es auch.

Schwäne

(Die Mosel im Herbst)

„Hey Alex, da läuft gerade eine tolle Sendung im SWR!“, ließ mich meine beste Freundin per Chat wissen. „Über die Terrassenmosel!“, schrieb sie weiter.

Herrje, es ging um eine Gegend, in der ich aufgewachsen bin. Wozu sollte ich mir das im Fernsehen anschauen?

„Da wird ein Winzer aus Winningen interviewt! Und sie zeigen die Weinberge!“

Jo, die Weinberge. Keine Frage, klar sind die wunderschön und ich fahre so oft an die Mosel, dass ich allmählich „Anonyme Mosel-Freaks“ googlen sollte. Dennoch hatte ich keine Lust ins andere Zimmer zu laufen und den Fernseher einzuschalten.

Mosel im Herbst

Genau das sind die Momente, in denen ich das Internet besonders schätze. Die öffentlich-rechtlichen Sender verfügen (im Gegensatz zu den Privaten) über gut geführte Mediatheken. Ha! Ich folgte dem Link meiner Freundin und hatte sofort Zugriff auf die gesamte Sendung. Ich übersprang die Intro und … staunte.

Da war er, der Winzer Reinhard Löwenstein. Den kannte ich noch gar nicht, aber er wirkte sympathisch und sein Wein schien gut zu sein. Das würde ich mir demnächst genauer anschauen, beschloss ich und übersprang wieder einige Minuten. Plötzlich stand der erfolgreiche Kinder- und Jugendbuchautor Stefan Gemmel vor mir. Besser: Er ging durch die Gassen seines Wohnortes Lehmen und erzählte vom Autorenleben. Cool. Es hatte was, die bekannte Gegend im Filmchen zu betrachten. So anders und doch vertraut. Wenige Augenblicke später stand für mich fest, dass ich mir diese Sendung an einem anderen Abend in voller Länge anschauen würde.

Schöner Blick auf die Mosel

(Die Mosel im Sommer.)

Das habe ich gestern getan und weiß nun, dass mir bei weitem nicht alles über diese wunderschöne Region bekannt war. So durfte ich als Zuschauerin den Betreiber vom Koblenzer Statt-Strand, eine erfolgreiche Barfuß-Surferin, die beste Mechatronikerin Deutschlands, den kreativen Besitzer einer Destillerie sowie noch weitere sehr interessante Menschen kennenlernen, die alle an der Mosel leben.

Nicht zuletzt die atemberaubenden Ausblicke sowie verlockenden Orte wie zum Beispiel (mein geliebtes) Cochem machen die Sendung so besonders. Außerdem erfährt man von vielen hier aufgestellten Guinness-Weltrekorden wie dem im Traubentreten, den die Mesenicher Weinkönigin Martina Servaty sogar in New York verteidigte.

Ich empfehle diese Sendung allen, denen die Terrassenmosel noch unbekannt ist, aber vor allem auch denen, die sie zu kennen glauben. Hier: Unterwegs an der Terrassenmosel

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