Witz der Woche: Vom Stotterer in München und anderen Schicksalen

Allmählich sollte ich aus dem „Witz der Woche“ einen „Witz des Monats“ machen. Nicht, dass es mir an Scherzen fehlt, aber man muss es nicht übertreiben und einmal pro Woche erscheint mir inzwischen als etwas zu häufig.

Außerdem bin ich zurzeit nicht wirklich in lustiger Stimmung, sitze ich doch gerade krank auf dem Balkon und versuche mich am schönen Wetter zu erfreuen. Der Schädel dröhnt, im Halse brennt´s … Mit einem geschwollenen Auge blicke ich auf mein MacBook und versuche mir irgendeinen alten Witz aus den Fingern zu saugen.

Ein Scherz, den nur wenige kennen, wäre phänomenal. Mal kurz am Kopf kratzen … sich übers Kinn fahren … Vielleicht sollte ich mit dem Finger unter und um die Nase herum reiben – wie Wickie, der Wikingerjunge. Nö, klappt nicht. Der Schädel ist zu schwer.

Warten Sie bitte einen Augenblick, ich habe da eine Idee …

So, jetzt bin ich wieder da. Musste kurz ins Schlafzimmer laufen und das Buch von Karasek holen. Als Leser/in meines Blogs wissen Sie welches. Falls nicht: „Soll das ein Witz sein? Humor ist, wenn man trotzdem lacht“. Gut und jetzt? Zügig durchblättern, um Sie nicht lange warten zu lassen. Rrrrrrrrrrrrrt. Ach ja, Seite 141. Wie wäre es mit diesem Witz:

„Wie lange bist du jetzt eigentlich schon in München?“

„Ein halbes Jahr.“

„Warst du denn schon in der Pinakothek?“

„Na-na-nein“, sagt der Stotterer. „Je-je-jedes Mal, wenn ich nach ihr frage, schicken mich die Leute zur nächsten Toilette.“

Okay, ich suche weiter. Rrrrrrrrrrrrrt. Diesmal wird es ein wenig frivol, denn das kommt meistens gut an. Daher:

Eine Nonne steht mit ihrer Mädchenklasse im Zoo bei dem Elefanten, als auf einmal zwischen den Beinen sein Glied sichtbar wird. Ein Mädchen sieht das und zeigt aufgeregt auf das von ihr noch nie bei einem Elefanten Gesehene.

„Schwester! Schwester!“, ruft sie. „Schauen Sie mal, was ist das?“

Die Lehrerin, die sie beschwichtigen will, sagt schnell:

„Ach, das ist nichts.“

Worauf sich ihr ein zufällig in der Nähe stehender Besucher zuwendet und sagt: „Nichts?! Sie sind aber verwöhnt!“ (S. 253)

Falls Sie meinen, die genannten Witze seien nicht lustig, habe ich noch etwas in petto. Den folgenden Scherz hat sich mein Sohn vor einigen Tagen ausgedacht:

„Wo kratzt sich ein Pinguin, wenn ihm der Schnabel juckt?“

„Ähm. Hä?“

„Im Wasser!!“

Ich wette: Entweder Sie haben beim letzten Witz gelacht und sind nun zufrieden. Oder Sie finden den Pinguin-Scherz doof (schämen Sie sich!), aber dafür sind die beiden zuvor genannten deutlich in Ihrer Gunst gestiegen.

Im Übrigen: Wenn Sie einen phänomenalen Scherz kennen, also DEN Witz aller Witze, dann können Sie ihn gerne als Kommentar schreiben. Mit einem durchschnittlichen Witz wäre ich auch zufrieden – wenn er gut ist … 😉

Advertisements

2 Gedanken zu “Witz der Woche: Vom Stotterer in München und anderen Schicksalen

  1. Neulich in der Apotheke.
    „Ich brauch was gegen Husten.“
    „Schleimen Sie auch ?“
    „Wenn es mir hilft, sie wunderschöner, schlauer Apotheker.“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s